Schulwegsicherheit

Trotz des Einsatzes von Polizei und Ordnungsamt führt die leider zunehmende Rücksichtslosigkeit einzelner Verkehrsteilnehmer immer wieder zu Konflikten und Unfällen gerade auch im Bereich von Schulen.

Die Bezirkspolitik stellt sich natürlich immer wieder der Aufgabe, die Voraussetzungen für Schulwegsicherheit zu gewährleisten. Oft sind die Gefahren aber gar nicht das Ergebnis unbedachter Autofahrer oder gedankenlos die Gehwege nutzender Radfahrer, es sind gerade in Schulnähe oft die eigenen Eltern, die durch falschverstandenes Fürsorgeverhalten meinen, ihr Kind mit dem eigenen Auto möglichst „bis auf den Schulhof“ bringen zu müssen – gerne wird dabei auch aus Zeitnot auf das Gaspedal getreten oder der Verkehr wird unter Gefährdung anderer eigensinnig massiv behindert. So liegt es eben vornehmlich auch in der Verantwortung der Eltern, ihren Kindern durch eigenes Vorleben und Beispiel und durch die anfängliche Begleitung in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Rad bzw. zu Fuß die erforderliche Sicherheit zu vermitteln. Die CDU-Fraktion begrüßt die Initiativen des Bezirksamtes, die persönliche Begutachtung und Beratung vor Ort, auch z.B. durch die Einrichtung sogenannter Kiss and Go-Zonen.


Der Beitrag wurde von unserem Bezirksverordneten Gerald Mattern verfasst und erscheint in der Februar Ausgabe der Gazette.

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