Das erste (Früh-) Stück Politik mit Klaus-Dieter Gröhler

Gemeinsam mit Peter Trapp, MdA zum Thema: „Sicherheit in Berlin"

 

Am Dienstag, 9. Februar 2016, lud Klaus-Dieter Gröhler erstmals zu einem politischen Frühstück in sein Bürgerbüro „Café Wahlkreis“ Wilmersdorf. Gast war Peter Trapp, Vorsitzender im Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung im Berliner Abgeordnetenhaus. Gemeinsam mit den in großer Zahl erschienenen Bürgerinnen und Bürgern diskutierten sie bei einem herzhaften Frühstück die Frage „Wie sicher ist Berlin?“. Neben dem klassischen Taschendiebstahl und vermehrt vorkommenden Drogen- und Straßenverkehrsdelikten wurden auch aktuelle Geschehnisse wie Autorennen auf dem Kudamm oder Randale in Kreuzberg thematisiert. Diebstähle und Wohnungseinbrüche waren darüber hinaus für viele Besucher von besonderem Interesse. Hier klärte Peter Trapp über gängige Strategien oftmals südeuropäischer Banden auf, wies aber auf Nachfrage des Publikums darauf hin, dass kein auf Migranten zurückzuführender relevanter Anstieg von entsprechenden Straftaten feststellbar ist.

„Von den praktischen Tipps werde ich sicher profitieren“, erklärte einer der Zuhörer nach der Veranstaltung. So riet Peter Trapp beispielsweise zum Einbau von abschließbaren Fenstern, die einen Einbruch wesentlich erschweren. Klaus-Dieter Gröhler verwies hier auf den vom Haushaltsausschuss im Jahr 2015 gebilligten Zuschuss von 30 Millionen Euro für private Maßnahmen zum Einbruchsschutz. Seit November 2015 läuft das Programm der KfW zur „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“. Über dieses werden nun private Maßnahmen gegen den Einbruchsschutz ab einer Investitionshöhe von 2000 Euro durch den Bund steuerlich gefördert. „Auch Wohnungstüren sollten stets nicht nur ge-, sondern auch abgeschlossen sein, denn sonst kann es sein, dass nach dem gemütlichen Tatort-Fernsehabend die Brieftasche aus dem Flur verschwunden ist“, machte der Berliner Abgeordnete und ehemalige Polizeibeamte Trapp deutlich. Neben den ebenfalls diskutierten Schwierigkeiten bei der Aufklärung der diversen Delikte wurde auch eine positive Entwicklung im Bereich der Polizeiarbeit aufgezeigt: Seit 2011 hat sich die Zahl der Polizeieinsatzkräfte in Berlin verdreifacht. Man kann sich also sicher fühlen in Deutschlands Hauptstadt.

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