Die Bundeswehr am Standort Berlin

 

Am Dienstag, den 1. März diskutierte Klaus-Dieter Gröhler mit Brigadegeneral Michael Matz, zuständig für die Standortaufgabe Berlin, über die Zukunft der Bundeswehr in der Hauptstadt. Treffpunkt der Veranstaltung war das Bürgerbüro „Café Wahlkreis“ in der Zähringerstraße 33.

Einleitend stellte Brigadegenerak Matz die verschiedenen Standorte der Bundeswehr und deren Aufgaben im Raum Berlin und Brandenburg vor. Zur Sprache kam hier auch die Bedeutung der Nähe zur Politik in Berlin als auch die vielseitigen Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr. Trotzdessen habe auch sie im Zuge des demografischen Wandels mit Nachwuchssorgen zu kämpfen. Aus diesem Grunde würden derzeit umfassende Werbemaßnahmen ergriffen wie Werbeanzeigen/-plakate geschaltet oder aber auch Praktika und Besuche bei den Truppen vor Ort angeboten. Auch der vor einiger Zeit am S-Bahnhof Friedrichstraße errichtete Infopoint hätte bereits Erfolge erzielt, indem er erste Berührungspunkte mit der Zivilbevölkerung geboten und die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber ins Bewusstsein gerückt hätte.

Ein weiteres Thema war die derzeitige Flüchtlingssituation. Jene mache es notwendig, dass auch die Bundeswehr im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten logistisch und mit Arbeitskräften unterstützen muss. Insgesamt befänden sich aktuell rund 5000 Soldaten innerhalb Deutschlands im Einsatz bei der Flüchtlingshilfe: Zu ihren Aufgaben in Berlin gehöre dabei sowohl die Unterstützung in der Vorbereitugn von Erstunterkünften (Bettenaufbau usw.), als auch die Unterstützung des LaGeSo. 

Insgesamt bereicherte Brigadegeneral Michael Matz, General für Standortaufgaben in Berlin, die interessierten und zahlreich erschienenen Gäste mit einem tollen Vortrag und spannenden Einblicken. Ein insgesamt sehr schöner Diskussionabend!

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