Ersatzneubau der Westendbrücke

Kosten, Verkehrsführung und Lärmschutz


Von 2024 bis 2027 soll ein Ersatzneubau der Westendbrücke realisiert werden. Die aktuelle Kostenschätzung der ausführenden DEGES liegt bei 45 Mio. Euro. Durch den Ersatzneubau soll während der Bauzeit der Verkehr aufrechterhalten werden, mit dem Ziel, „Verdrängungsverkehr in das nachgeordnete Stadtstraßennetz zu vermeiden.“ Ob das gelingen wird, stehe noch in den Sternen, sagt Andreas Statzkowski, Wahlkreisabgeordneter in Westend und Verfasser von dutzenden Anfragen an den Senat zum Thema Umbau des Autobahndreiecks Funkturm.
 

Denn neben dem Ersatzneubau der Westendbrücke finden zeitgleich zahlreiche Sanierungsmaßnahmen entlang der A100, sowie ein weiterer Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke statt. „Allein die unglaubliche Dichte an Maßnahmen, die rund um die Westendbrücke geplant sind, werden einen erheblichen Einfluss auf die Verkehrsströme haben, zumal eine Schließung der Ein- und Ausfahrt Halenseestraße zu einer weiteren Konzentration des Verkehrs führen wird. Daher kann ich einen Anstieg des Verkehrsaufkommens in den Wohngebieten entlang der A100 beim besten Willen nicht ausschließen.“

Ein weiterer Aspekt ist der Lärmschutz, der insbesondere für die direkt an der Westendbrücke wohnenden Mieter des Lerschpfades ein Thema ist. Aktuell sind ein „lärmmindernder Straßenbelag“ auf der Westendbrücke, sowie „passive Lärmschutzmaßnahmen“ (Schallschutzfenster) in Planung. Ob und in welchem Ausmaß ein Anspruch auf letztere möglich ist, steht jedoch noch nicht fest.

 

Die vollständige Antwort finden Sie auf meiner Website unter dem Reiter „Abgeordneter“, „Schriftliche Anfragen“